Psychogenetik – Dein unsichtbares Erbe

Wir kennen die Genetik und die Epigenetik. Doch dass unsere Psyche im Kern hauptsächlich aus einer vererbten Codierung unserer Vorfahren besteht und es ebenso die Psychogenetik gibt, findet bislang noch wenig Aufmerksamkeit. Die Psychogenetik bietet mit der psychogenetischen Methode   viele Möglichkeiten, unsere emotionalen und mentalen Veranlagungen einerseits zu verstehen und andererseits unser Leben auf einer viel tieferen Ebene zu begreifen. So können Lebensprobleme und Lebensblockaden, die wir schon sehr lange mit uns herumtragen, eliminiert werden. Die Psychogenetik erzählt jedem Menschen von seiner Einzigartigkeit und der individuellen Zusammensetzung der emotionalen und mentalen Informationen, die er von seinen Vorfahren tief in seinem Unterbewusstsein hinterlegt hat. Sie zeigt auf, wie es möglich wird, all das, was das Leben schwer und traurig, problematisch und vielleicht sogar ausweglos macht, erfolgreich und nachhaltig zu verändern – mit dem eigenen Bewusstsein und dem gesunden Menschenverstand.

Was es mit den genetischen Veranlagungen, die man durch äußere Ähnlichkeiten mit seinen Eltern oder Großeltern feststellen kann, auf sich hat, ist allgemein bekannt. Dazu gehören z.B. auch Erbkrankheiten. Dieses Erbgut haben wir nicht gewählt oder konnten es uns aussuchen. Wie ein Mensch äußerlich sein wird, wurde bereits bei der Zeugung bzw. bei der Verschmelzung von Eizelle und Samenzelle vorherbestimmt. Wenn man blaue Augen hat, wird sich das nicht mehr ändern. Wenn man mit 1,60 Meter ausgewachsen ist, wird es auch so bleiben. Wir haben akzeptiert, dass unsere körperlichen Merkmale statische Konstitutionen sind, die als unveränderbar gelten. Diese Vererbung ist also gesetzt und manifest. Wir erben zudem auch Talente, Fähigkeiten, Intelligenz oder Potenziale.

Nicht erben geht nicht

Doch Du erbst noch viel mehr, als Du sehen und direkt zuordnen kannst. Wir alle erben unsichtbare Informationen, die auf den emotionalen und mentalen Molekular-Ebenen hinterlegt sind.

Es setzt sich aus Informationen und Einstellungen unserer Eltern, Großeltern oder des Familienkollektivs zusammen, die deren Gefühls- und Gedankenwelt bestimmt haben und (in den meisten Fällen) unbewältigt geblieben sind.

Dies können Glaubenssätze, Bewertungen, Verbote sein. Es können Zweifel, Ängste, Traumata sein, Ereignisse, die weitervererbt werden können. Es können Gefühle, Stimmungslagen oder Stimmungsschwankungen sein, Selbstentwertungen, Aggressionen, Unglaube oder Mangelzustände, „Schicksalsergebenheit“, geistige und emotionale Blockaden. Überzeugungen, Schlussfolgerungen, was alles im Leben nicht möglich ist, oder wie etwas zu sein hat oder voraussichtlich sein wird.

Der Einfluss der Epigene

Hier kommt zusätzlich die junge Wissenschaft der Epigenetik ins Spiel, die sich darauf spezialisiert hat, zu untersuchen, welche äußeren Einflüsse in unserem Leben, wie z. B. der Klimawandel, Ernährung, Krisen, Stress, Einfluss auf unsere Körperzellen und Gene haben und welche Folgen daraus für uns entstehen können.

Epigene sind „flexibel“

Die Epigene sind keine statischen Gene, sondern sie bilden sich aufgrund der äußeren Einflüsse, hängen sich an die DNA an und können damit einzelne Gene ein- oder auch ausschalten.

Ändert sich der Einfluss, z.B. durch gesundes Essverhalten oder durch die Vermeidung von Stress, so können stummgeschaltete Gene mit Hilfe der epigenetischen Mechanismen wieder aktiviert werden.

Nehmen wir das Beispiel eines Ehepaares, welches sich bevorzugt fettreich ernährt und mit dieser Lebensweise das Epigen erschafft und vererbt, wonach auch ihre Kinder sich bevorzugt so ernähren. Kinder innerhalb des Elternhauses und später als Erwachsene sind stärker an diese Ernährung durch die epigenetische Veranlagung gekoppelt, als solche ohne diese Vorbelastung.
Erst wenn die erwachsenen Kinder ihre Ernährung langfristig konsequent verändern ist es möglich, dass sich das Epigen deaktiviert. Auch für die Kinder der Kinder.

Was ist Psychogenetik?

Das Spektrum der individuellen und einzigartigen emotionalen und mentalen Vererbung ist vielfältig und meist außerhalb unseres Bewusstseins, außerhalb unserer Vermutung oder Interpretation, die wir als eine Erklärung für einen Umstand in unserem Leben verwenden, wenn wir mit unserem Verstand nicht weiterkommen. All dieses emotionale und mentale Erbgut hat einen großen Einfluss und bestimmt unser Leben und unsere Lebenserfahrungen.

Sie begünstigen die Wiederholung der Fehler unserer Eltern, die wir niemals wiederholen wollten und auch den Umgang mit dem eigenen Potenzial. Auch die Verhinderung unserer persönlichen Entwicklung, unserer Stellung in der Gesellschaft und das Erreichen von Zielen.

Nehmen wir einige Beispiele aus der Praxis:

Eine Klientin trug die psychogenetische Übertragung vom Vater, der die Einstellung in SEINEM Leben gewann: „Eine Fassade ist der beste Schutz vor Emotionen“.

Die Klientin hat aufgrund der unbewussten psychogenetischen Übertragung selbst viel zu sehr auf ihre Fassade geachtet und blieb unnahbar, empfand aber auch andere als unnahbar. Sie erlitt den Verlust von emotionaler Begegnung, emotionaler Einschätzung und Wahrnehmung, in sich und bei anderen. Es fiel ihr schwer, einen Partner zu finden, geschweige denn, eine Partnerschaft einzugehen.

Eine Übertragung von der Mutter auf eine andere Klientin, die diese Einstellung in IHREM Leben verbucht hatte: „Als Frau macht man sich zum Hampelmann der Männer“.

Die Klientin betrieb, ohne es zu bemerken, einen unglaublichen „Aufwand“ vor Männern, verausgabte sich geradezu, um hoffentlich von ihnen gesehen zu werden. Sie erlitt den Verlust der Selbstbezogenheit und ihres Selbstwertes, letztlich sogar des Selbstschutzes und „verschwendete“ viel Zeit, Geld und Energie, ohne dabei Achtung oder Wertschätzung von Männern zu erhalten.

Beim Erben hat jede Information eine unbewusste Motivation zur Folge. Alle psychogenetischen nonverbalen, nicht ausgesprochenen Übertragungen, die nicht anerzogen sind, sondern aus den Einstellungen und Beschlüssen der Vorfahren stammen, wirken in das Leben derjenigen, die diese Haltungen aus sich heraus (ohne dieses emotionale Erbe zu wollen) niemals „freiwillig“ so leben oder teilen würden. Solche durch die Generationen weitergegebenen Übertragungen heißen „Psychogene“.

Psychogene sind unbewusste Weichensteller

Psychogene sind bedeutsame Codierungen, die sich aus dem mentalen und emotionalen Erleben des einzelnen Menschen aufgrund seiner Erfahrungen, Beschlüsse, Ansichten und Bewertungen sich selbst oder Anderen gegenüber entwickeln und sein Denken und Fühlen, Handeln, Entscheiden und Beziehungen zu gestalten, beeinflussen.

Oft handelt es sich dabei um Informationen, die in Zusammenhang mit Minderwert, Inkompetenzen dem Leben gegenüber, unbewältigten Krisen, Ängsten, unverarbeiteten Beziehungen, Empfindungsunfähigkeit, Schicksals-bewältigung, etc. stehen. Diese komplexen Informationen eines bestimmten  Lebensbereiches, z.B. in Beziehungen, sind der Person in der Regel gänzlich unbewusst. Dazu sind sie dermaßen individuell, dass sie auf keinen anderen Menschen übertragbar sind. Es gibt ein Psychogen in einer individuellen Konstellation kein zweites Mal.

Varianten der psychogenetischen Vererbung

Es gibt aus meiner Erfahrung bislang drei signifikante Varianten der psychogenetischen Vererbung. Um die Zusammenhänge besser verstehen zu können, möchte ich dazu einige Beispiele hinzuziehen:

  1. Variante: Die Vererbung der Psychogene durch mehrere Generationen hindurch, wonach die Psychogene beispielsweise von der Großmutter, oder bereits der Urgroßmutter, zur Mutter und dann zur Tochter ungefiltert weitergegeben werden und entsprechend in der jeweiligen Lebensepoche individuell wirken.

 

Beispiel einer Klientin, 53 Jahre – „Gefangen“

„Es gibt ein Konkurrenzproblem in der Familie, und zwar zwischen Männern und Frauen, wer den besseren Status hat. Dieser Wettkampf hat bei mir die Botschaft „Mach mal langsam“ hinterlassen, damit ich nicht auf die Idee komme „hoch hinaus zu wollen“. Dabei ist es ein Missverständnis zwischen „Ich will frei leben und mich entfalten“ und „hoch hinauswollen“. Dieses „hoch hinauswollen“ ist etwas, was man in gewisser Weise durch den Konkurrenzkampf als bedrohlich empfand oder lästig oder unpassend. Ich muss dieses Missverständnis der Familie zurückgeben, denn auch sie haben nicht frei gelebt oder andere frei leben lassen. Aber dieses „Frei leben“ ist mein Kampf in mir, das viele Adrenalin, aufgestaute Energie in mir, die negativ gelenkt wird durch die alte Unterdrückung „Mach mal langsam“.“

Auswirkung:

Die Klientin fühlte sich Zeit ihres Lebens gefangen in Moralvorstellungen, Verpflichtungen, Ansprüchen, die letztendlich nicht ihre eigenen waren. Ihre vielen Versuche, ihre „Bestimmung“ und ihren Sinn zu finden, zeigten sich darin, ständig etwas Neues anzufangen, es aber nicht zu Ende bringen zu können. Trotz ihrer Ausbildung und Fähigkeiten bekam Sie nur Jobs, die deutlich unter ihrer eigentlichen Qualifikation lagen, was auch finanzielle Folgen hatte. Im Grunde wusste sie nicht, wohin mit sich und was sie wirklich wollte. Pläne zu schmieden und die Zukunft für sich zu gestalten war ihr unmöglich. Sie war häufig gereizt, ungeduldig und streitbar. Sie hielt sich selbst und das ewige „auf der Stelle treten“ kaum aus.

Lösung:

In der Identifikation, welche die kollektiven Informationen der väterlichen und mütterlichen Familie und Generationen davor preisgegeben hat, konnte die Klientin endlich verstehen, warum es ihr bis dato nicht gelungen war, ihren Weg der persönlichen Entfaltung zu finden und wie viel Lebensenergie Sie damit verloren hat, bzw. warum Sie das Leben für sich nicht wirklich hatte nutzen können. Eine intensive Auseinandersetzung mit der Frage, wann Sie sich frei im Leben fühlen würde und wie Sie sich in Zukunft entfalten könnte -z. B. durch eine berufliche Veränderung, einen Umzug in eine schönere Umgebung oder durch das bewusste Einsetzen des eigenen Willens und aktiver Lebensgestaltung, ließen die Klientin erkennen, was jetzt für Sie alles möglich ist. Die hierzu erarbeitete Separation untermauerte die neuen Vorsätze der Lebensgestaltung und eliminierte die aus dem „hoch hinaus“ entstandenen Einschüchterungen, den Mangel an Umsetzungskraft, das „sich kleinmachen“ und die destruktive Lenkung vorhandener Lebensenergie in Aggressionen. Die Klientin gewann an Entspanntheit, Unbeirrbarkeit und Selbstvertrauen.

 

  1. Variante: Ein neues Psychogen wird häufig durch den Vater oder die Mutter eines Kindes initiiert, welches vom Kind als ungefilterte Information wie eine Codierung angenommen wird und Einfluss auf dessen Leben und Verhalten hat.

 

Beispiel einer Klientin, 27 Jahre – „Minderwert“

„Ich bin traurig, dass Du Vater, mich für Dein Lebenswerk hast stehenlassen. Und ich bin traurig, dass ich weniger wichtig für Dich bin, als Dein Lebenswerk. Und Du gibst mir sozusagen mit auf den Weg als Frau: Ein Mann kümmert sich erst um sein Lebenswerk und dann um die Liebe –wenn überhaupt.“

Auswirkung:

Die Klientin hat das Gefühl, weder bei ihrem Vater noch bei Männern eine Rolle zu spielen. Sie leidet an wechselnden Beziehungen, die immer wieder scheitern, da die Männer keinen Blick für sie haben, Verabredungen und Vereinbarungen vergessen und ohne Rücksprache oder Information die Klientin für „wichtigere Dinge“ stehen lassen. Beruf und Karriere sind den Partnern der Klientin -egal aus welchem Berufsfeld diese kamen- immer wichtiger, was ihr Selbstwertgefühl massiv gestört hat.

Lösung:

Mithilfe der psychogenetischen Analyse der emotionalen und mentalen Veranlagungen, die vom Vater auf die Tochter übergegangen waren, konnte die Codierung mithilfe einer Separation, die Eliminierung dieses Psychogenes, eingeläutet werden. Somit machte sich die Klientin frei von ihrem tiefsitzenden und sogar automatisierten Minderwert Männer gegenüber, weniger wert zu sein, als das Lebenswerk eines Mannes. Sie konnte das Feld der Männer, die Karriere favorisieren und der Liebe oder ihr, der Klientin als Frau, keinen oder nur wenig Raum geben können und wollen, verlassen. Mit einer ihr beitragenden, neuen Programmierung über den Separationstext, wurde es für die Klientin möglich, in einen präsenten und viel größeren Selbstwert als Frau zu treten, gepaart mit einer klaren inneren Positionierung, wertvoll und wichtig zu sein. Es war ihr Durchbruch für eine erfüllte und ebenbürtige Partnerschaft.

 

  1. Variante: Eine Person selbst entwickelt aufgrund ihrer Lebenserfahrungen, Beschlüsse, Bewertungen, Inkompetenzen, Minderwert, Vermeidungs-strategien, etc. mentale und emotionale Psychogene, die sich in ihr fest codieren und auch an die Nachkommen weitervererbt werden.

 

Beispiel einer Klientin, 48 Jahre – „Depression“

„Man hat mir nicht die Identität der wertvollen Tochter gegeben, des Kindes für dessen Leben man sich interessiert. Dadurch habe ich einen Identitätsverlust erlitten. Hätte ich gewusst, dass ich eine liebevoll empfangene Tochter bin, dann hätte ich viel mehr Leichtigkeit in meinem Leben. Dadurch, dass ich keine wertvollen Informationen über mich erhalten habe, habe ich sehr viel Schwere schon als Kind in mir aufgenommen, Identitätsschwere. Und das habe ich mir selbst als Wahrheit abgekauft: Meine Identität ist, dass ich schwer bin, traurig und unglücklich. Sie ist nicht, dass ich willkommen bin, lustig oder ein wertvoller Beitrag, sondern nur Schwere, die auch gekoppelt ist mit Leere.“

Auswirkung:

Tatsächlich war die Klientin seit vielen Jahren depressiv, unglücklich und frustriert und nichts schien zu helfen. Sie ging nicht gerne unter Menschen, verbrachte ihre Freizeit alleine auf dem Sofa, um irgendwie mit der Depression umgehen zu können. Nichts bereitete ihr Freude, sogar Suizidgedanken kamen auf. Nach dem Tod der Mutter verstärkten sich die Symptome. Einer medikamentösen Behandlung wollte Sie nicht dauerhaft nachkommen.

Lösung:

Durch die Benennung der psychogenetischen Zusammenhänge wurde es der Klientin möglich, zunächst einmal Abstand von der Diagnose „Depression“ zu bekommen und sich um ihre wahre Identität, also was Sie in ihrem bislang unentdeckten Wesenskern wirklich ist, zu kümmern. Dieser wurde herausgearbeitet. Durch das Aufgeben der Abhängigkeit von liebevollen Informationen seitens der Eltern, die Sie nie erhalten hatte und ihrem unbewussten Entschluss, in die Schwere zu gehen, konnte Sie sich dem Leben ganz neu öffnen. Sie verstand, dass die Depression bislang ihre Hauptidentität gewesen war, welche Sie mit Hilfe der erarbeiteten Separationen eliminieren konnte. Ihr neues Lebensgefühl ist Freude und Zuversicht.

 

Wo befinden sich Psychogene – Die drei menschlichen Körper

Da man Gedanken und Gefühle nicht sehen kann, ist es wahrscheinlich, dass wir Menschen neben unserem stofflichen Körper auch Energiekörper haben. Ich habe diese feinstofflichen Körper, um es begreiflicher zu machen, „Mentalkörper“ und „Emotionalkörper“ genannt.

Die meisten Menschen sind zu sehr auf den physischen Körper fixiert, was nicht bedeutet, dass sie ein Körpergefühl oder gar ein Wohlwollen dem eigenen Körper gegenüber haben. Doch man spürt seinen Körper, sieht sich im Spiegel, erlebt Schmerzen oder Krankheiten.

Der organische Körper ist jedoch nur das letzte Glied der Kette, welches Asynchronitäten weiterer Energiekörper des Menschen zum Ausdruck bringt. Geht der Mensch unbewusst mit seinen Emotionen um und übergeht seine negativen Gedanken und Bewertungen über sich selbst und das Leben, so bringt er die feinstofflichen Körper, „Emotionalkörper“ und „Mentalkörper“, in ein Ungleichgewicht zu einander.

Mentalkörper und Emotionalkörper

In diesen Körpern sind unsere mentalen und emotionalen Veranlagungen „abgespeichert“, also die Psychogene. Und aus diesen Körpern heraus erschaffen wir ebenso neue Psychogene. Sind wir uns der Existenz der Informationen in diesen beiden Körpern gewahr, wird es möglich, mit Hilfe von Verstand und Bewusstsein, diese Psychogene durch neue Informationen zu verändern bzw. positiv auszugleichen.

Hauptfaktor der Disharmonien und der Kultivierung von Störungen in den jeweiligen Körpern sind die bestehenden, vererbten, emotionalen und mentalen Veranlagungen.

Erkennen wir an, dass die feinstofflichen Körper zeitlos sind, durch die Tatsache, dass es Menschen gibt und gab und Vererbung auch dann besteht, wenn der Mensch bereits verstorben ist, so lässt sich nachvollziehen, wie es möglich ist, über die feinstofflichen Körper, die psychogenetischen Strukturen und Verhaltensweisen und deren jeweiligen Informationen, durch die Psychogenetische Methode zu analysieren.

Die Psychogenetische Analyse

In der Analyse gibt es zum Aufspüren der Psychogene und zur späteren Loslösung und Veränderung der Veranlagungen, zwei Herzstücke:

Zum einen die sogenannten Identifikationen. Hier werden für den Ratsuchenden die entsprechenden unbewusste Beziehungen, z. B. von Vater oder Mutter oder zu einem Kind bzw. anderen wichtigen Person, untersucht. Dabei zeigen sich die relevanten Inhalte und Informationen, die über die Vererbung wechselseitige Bedeutung auf das Leben des Menschen haben. Es werden zum Beispiel der Klient und seine unbewusste Beziehung zur Mutter, und die hier vorliegenden mentalen und emotionalen Verwicklungen, klar. Die Identifikation innerhalb einer Beziehung findet immer doppelseitig statt, also die unbewussten Aktivitäten vom Klienten zur Mutter hin und von der Mutter zum Klienten hin. Dies ist deshalb wichtig, da sich bei dieser Betrachtung die unterschiedlichen „Arten“ der Psychogene offenbaren und die daraus resultierenden Schwierigkeiten für den Klienten.

Es folgt eine tiefgreifende Reflektion, gepaart mit vielen Erkenntnissen und einer inneren Befriedung, sich selbst für Dinge im Leben, die geschehen sind oder von anderen Familienmitgliedern gelebt wurden, nicht mehr verurteilen zu müssen und die Vergangenheit endlich Vergangenheit sein lassen zu können.

Nun kann die Loslösung der belastenden emotionalen Erbinformationen beginnen und eine neue, für den Klienten adäquate und zukunftsweisende, Umprogrammierung stattfinden. Dies geschieht durch die Separationen. Es sind starke, ernste und verantwortungsvolle Statements gegenüber der Familie, dem Vater oder der Mutter. Die Erarbeitung der Separationstexte orientiert sich an den Identifikationstexten, die zu Beginn der psychogenetischen Prozessarbeit zusammengetragen wurden.

Die Psychogene mit negativen Auswirkungen wurden in ihrer Bedeutsamkeit dazu ausgiebig besprochen. Die Separationen bewirken die Eliminierung dieser Schwachpunkte und Blockierungen einerseits.  Andererseits leiten sie die Neupositionierung des Klienten mit seinen zusätzlich erworbenen Kompetenzen ein, um in eine erwachsene Präsenz und in den Selbstwert zu treten, der ihm wirklich gemäß ist.

Ganz praktisch bedeutet dies am Beispiel der Klientin, deren Vater sein Lebenswerk für wichtiger erachtet als die Liebe, dem Vater mitzuteilen, dass Sie als seine Tochter sich von seinem Wertesystem befreit und unabhängig macht. Und damit auch von allen Männern, die das Wertesystem des Vaters teilen, die sich also erst um die Karriere und dann um die Liebe kümmern. Dass Sie sich in Selbstverantwortung, Selbsternsthaftigkeit und Selbstehre nur noch auf Männer einlässt, die Sie klar als Liebespartner priorisieren und eine Liebesbeziehung mit ihr ausfüllen können und wollen.

Die Separationen, das zweite Herzstück der psychogenetischen Arbeit, hilft dem Klienten, seine Neuausrichtung eindeutig zu verinnerlichen und seinem Unterbewusstsein neue Codierungen einzuprägen.

 

Der Ablauf im Detail

Hat ein Klient sein Einverständnis für die Identifikation mit seiner Person im Rahmen eines Erstgespräches oder seiner großen Kernprozessarbeit, trete ich mit dem neutralen Bewusstsein (Gewahrsein) in die Resonanz und unbewusste Wirklichkeit des Ratsuchenden. Das neutrale Bewusstsein ist ein nicht bewertendes, nicht vermutendes, nicht interpretierendes Bewusstsein des Emotional- und Mentalkörpers seitens der Psychogenetikerin während der Identifikation mit einem fremden Emotional- und Mentalkörper.

Von dort aus „gewahre“ ich mich so ein, dass ich stellvertretend für den Klienten seine emotionale und mentale Situation wahrnehme und benenne. Es werden die bei ihm wirksamen, von den Vorfahren geerbten Informationen, Mechanismen und Automatismen herausgefiltert. Emotional- und Mentalkörper des Klienten werden sozusagen „abgelesen“.

All dies wird in Worten und Sätzen beschrieben, die dokumentiert und mitgeschnitten werden. Die Aussagen, die im Rahmen der Identifikationen getroffen werden, sind die Grundlage für die weitere Arbeit mit dem Klienten. Hierzu gehört das Verstehen der Informationen und deren Bedeutung, das Erkennen darüber, wie sehr diese Informationen im aktuellen Leben mitwirken und auch weiter gestalten würden, sofern diese jeweilige Erbinformation bestehen bleiben würden.

Chance und Erlebnis zugleich

Es ist für jeden Einzelnen, der in seine psychogenetischen Strukturen eintaucht, ein Erlebnis, sein Leben, seine Gefühle, sein Handeln und auch seine Gedanken, aus einer völlig anderen Sicht und mit ungeahnten Zusammenhängen zu erfahren. Die Lebensrealität aus diesem tiefen Blickwinkel des eigenen emotionalen und mentalen Kerns sehen und verstehen zu können, mit der besonderen Erfahrung, sich an der psychischen Urwurzel selbst begreifen zu dürfen.

Damit wird die Psychogenetische Methode eine Chance für Suchende, die sich noch nicht wirklich gefunden haben oder die nach Antworten auf Ihre Fragen suchen. Wo die Sehnsucht existiert, fundierte Lösungen für die eigenen Probleme und Blockaden zu finden, um davon frei zu werden und sich stabil im Leben aufstellen zu können.

Indem alte Psychogene, die einem nicht beitragen, gelöscht und verändert werden. Indem man bewusst neue Psychogene für sich und seine Zukunft und für seine Nachkommen initiieren kann. Damit ist ein gesunder Nährboden für Körper, Geist und Seele im eigenen Leben und für die nachfolgenden Generationen geebnet. Raum für neue Lebensgefühle und Lebensfreude, die bleibt.

DEPRESSIONSHILFE

Du bist nicht die Depression – auch wenn Du das denkst

Fragst Du Dich, warum es Dir bislang nicht gelungen ist oder möglich war, aus der Depressionsfalle zu entkommen? Warum Du den „Riesen“ Depression bislang nicht bezwingen und entmachten konntest, trotz aller Versuche und Bemühungen? Nutze den Schlüssel der psychogenetischen Analyse, um das dunkle Tal endlich hinter Dir zu lassen!

Depressionen haben einen massiv negativen Einfluss auf alle Lebensbereiche und unser Lebensgefühl. Sie belasten unsere Beziehungen und Freundschaften, sie fesseln uns in Ohnmacht, Erschöpfung, Hoffnungslosigkeit und Leere. Kurzum: Sie verpesten das ganze Leben.

Aktuelle Phänomen, wie zum Beispiel die Corona-Krise mit Isolation, Überforderung, Unsicherheiten, wirtschaftlich existenziellen Bedrohungen, tragen zusätzlich ihren Teil dazu bei, dass immer mehr Menschen in negative Strudel mit sich selbst geraten. Und in ihrem Leben extrem eingeschränkt werden durch die Auswirkungen und Beschränkungen durch depressive Strukturen. Depressionen gehören mittlerweile schon zu den „Volkskrankheiten“, es können alle Altersklassen, Geschlechter und Gesellschaftsklassen davon betroffen sein. Doch woher kommen Depressionen? Was ist wirklich die Ursache für einen Ausbruch? Zumal es absolut Jeden treffen kann – ob vorbelastet oder nicht.

Du kannst Dir Deine Gene nicht aussuchen!

Die Veranlagung zu Schwermut oder Depression, Pessimismus etc., wird uns „vererbt“. Sie ist in unserem emotionalen und mentalen Erbgut enthalten, das von Generation zu Generation weitergegeben wird – ob wir das wollen oder nicht. Es verläuft genauso wie bei körperlichen Merkmalen, die über Gene weitergegeben werden, zum Beispiel Ähnlichkeiten mit den Eltern oder Großeltern, die Augenfarbe, Hautfarbe oder bestimmte Talente und Neigungen oder Talente. Die destruktiven Gemütsverfassungen und Depressionen setzen sich aus weitervererbten, unbewussten emotionalen Informationen, Schicksalsschlägen, unverarbeiteten Erfahrungen, Krisen, Verlusten der Herkunftsfamilie zusammen. Und dieses Erbgut steuert unbewusst einen Teil Deines Lebens. Deshalb sind Medikamente oder Therapien auf der Bewusstseinsebene häufig nur Symptombehandlung, aber keine Ursachen-behandlung.

Vielleicht kennst Du das von Dir oder Menschen um Dich herum:

  • Du bist lustlos, unmotiviert, ausgelaugt
  • Du verstrickst Dich in pessimistische Gedankenkarusselle
  • Du kannst nicht gut (ein)schlafen, bist aber ständig müde
  • Depressionen liegen bei Dir in der Familie
  • Du hast Angst unter Leute zu gehen, meidest Menschen und Kontakte
  • Dein Alltag überfordert Dich, Du bist nicht mehr arbeitsfähig
  • Du weißt Dir selbst keinen Rat, bisherige Ratschläge konnten Dir nicht wirklich weiterhelfen
  • Du fühlst Dich abhängig von Anderen Personen (und sehnst Dich gleichzeitig nach deren Stabilität und Stütze)
  • Medikamente, Therapien, Gruppensitzungen und andere Methoden haben Dir nicht den erwünschen Erfolg gebracht
  • Du bemerkst, dass Du andere belastest und fühlst Dich damit unwohl
  • Du kannst Deinen Aufgaben nicht mehr nachkommen, Dinge bleiben liegen, stapeln sich
  • Dunkle Gedanken werden immer krasser und Du fühlst Dich wehrlos dagegen
  • Du hast das Gefühl, dass niemand Dich richtig versteht und Dir helfen kann

Oder vielleicht erkennst Du persönliche Parallelen zu diesem Fallbeispiel aus meiner Praxis:

Mein Leben war gebeutelt von zahlreichen Krisen, einhergehend mit psychisch labilen Zuständen. Auch Alkohol spielte eine zunehmende Rolle bei der Bewältigung meines Alltages. Ich besuchte Osteopathen, Kinesiologen, Quantenheiler, Schamanen und Psychotherapeuten. Letztlich setzte ich auf eine Gesprächstherapie bei einer Psychiaterin, die mir nach 3 Jahren erklärte, ich müsse mich an die dauerhafte Einnahme von Psychopharmaka gewöhnen. Hier war für mich Schluss. Ich entschied mich für die psychogenetische Depressions-Analyse, die schon nach 2 Wochen meinen Gesamtzustand deutlich verbesserte. Mein größter Erfolg damit war allerdings die Auflösung meiner seit 20 Jahren andauernden Angstzustände und Panikattacken. Ich hätte es vorher nicht für möglich gehalten, dass diese Qual mal ein Ende haben könnte. Für mich hat ein neues Leben begonnen.“ 

Die psychogenetische Analyse setzt tiefer an, als andere Methoden und deckt detailliert die Informationen auf, die es Dir ermöglichen, an den „richtigen Schrauben zu drehen“, um ein fröhlicher und unbelasteter Mensch zu werden und zu sein. Sie hilft Dir, Dich in der Tiefe Deines Lebens selbst besser zu verstehen und die Auswirkungen Deines emotionalen Erbes endlich einordnen und begreifen zu können. Und diese zu entkräften für eine neue Sicht und einen neuen Umgang mit Deiner Realität.

Das ist der Schlüssel, um mit Deinem Bewusstsein eine nachhaltige Veränderung für ein neues Lebensgefühl zu erreichen: Für Deinen gesunden und freien Körper und Geist. Und eine Seele, die wieder atmen kann. Damit Du wieder am Leben teilnehmen kannst und Dein Leben Dir wieder guttut und Spaß macht. Für ein neues Lebensgefühl, eine neue innere Kraft, Klarheit und Präsenz, damit Du wieder der „Herr im Haus“ bist, und nicht mehr die Depression.

Wie bei dieser jungen Klientin, die ihr Leben fast schon „abgehakt“ hatte:

Ich fühlte mich seit Kindesbeinen an von meiner Familie alleine gelassen, ungeliebt, nicht verstanden, als wäre ich ein Fremdkörper. Ich wurde deshalb sehr launisch, abweisend und tieftraurig. Mit Anfang 30 musste ich mir eingestehen, dass ich in einer totalen Lebens-Überdrüssigkeit und Lebensmüdigkeit gelandet war, ohne das wirklich zu wollen. Ich hatte zudem Selbstaggressionen und Beziehungsschwierigkeiten, bedingt durch meinen sehr schlechten Selbstwert. Die psychogenetische Analyse hat mir die Augen geöffnet, woher mein Gemütszustand wirklich rührt, welche Mechanismen und kollektiven Überzeugungen in meiner Familie unterbewusst „regieren“, denen ich mich hilflos ausgeliefert gefühlt hatte. Ich habe gelernt, mich davon zu separieren und aus dem System zu befreien, mich anders aufzustellen für mein Leben. Heute kann ich tatsächlich recht entspannt mit meiner Familie umgehen. Aber vor Allem kann ich mein Leben so gestalten, wie ich das will, ohne unsichtbare „Fallstricke“. Auch mein Beziehungsleben ist jetzt von Wertschätzung, Toleranz und Wohlwollen geprägt und hat eine neue, gesunde Basis bekommen.“

Stell Dir vor, wie es für Dich sein könnte, wenn…

  • Du Dich endlich wieder wohl und gut mit Dir selber fühlst
  • Du entspannen und erholsam schlafen kannst und gekräftigt bist
  • Du motiviert bist, die Dinge neu anzugehen und aktiv zu werden
  • Du wieder Verantwortung für Dich selbst übernehmen kannst
  • Dein Selbstbewusstsein stabil und verlässlich ist
  • Du wieder mit Freude und Motivation arbeiten kannst
  • Dein Beziehungs- und Familienleben sich entspannt und verbessert
  • Dein innerer Kampf gegen Dich selbst ein Ende findet
  • Du wieder etwas aus Dir und Deinem Leben machst
  • Du Dich selbst und Andere wieder spüren kannst
  • Du wieder Bereicherung bist und positive Rückmeldungen erhältst
  • Du Dich in Gesellschaft wohl fühlst und neue Kontakte knüpfst
  • Du neue Interessen entwickelst und Lust auf das Leben

Die Depressionshilfe über die psychogenetische Analyse zeigt Dir klar auf, warum die Depression genau Dich „erwischt hat“ und woraus genau sie sich bei Dir zusammensetzt. Aus welchen Gefühlen, Gedanken, Überzeugungen, Bewertungen aus Deinem emotionalen und mentalen Erbe. Du kannst Stück für Stück erkennen und einordnen, warum die Depression Dich scheinbar im Griff hat und wie Du Dich darüber stellen kannst, um selbst wieder die Zügel in die Hand zu nehmen. Denn:

Du bist nicht die Depression – auch wenn Du das jetzt vielleicht noch denkst…

Alle meine Beratungen sind persönlich wie auch digital möglich. Ein kostenloses Orientierungsgespräch kann über meine Homepage vereinbart werden.

Alle Gespräche sowie Analysen werden als Mitschnitt zur Verfügung gestellt. So können sie zur wertvollen Nachbereitung und Vertiefung genutzt werden.

KINDER-POTENTIAL-ANALYSE

In einem Kind „schlummert“ viel Potential, aber auch „Unbekanntes“, was es für Eltern rätselhaft machen kann. Warum verhält es sich so? Hört nicht?

Wie emotionale Veranlagungen die Ursachen für das Verhalten Deines Kindes erklären können und den Weg frei machen für die Potential-Entwicklung. So können Eltern Positives entdecken und haben die Möglichkeit Ihre Kinder mit individuellen Erziehungsempfehlungen fördern und korrigieren zu können.

Eltern wollen nur das Beste für ihre Kinder. Wir möchten sie optimal auf das Leben vorbereiten, damit sie sicher und souverän später den eigenen Weg gehen können und glücklich werden. Wir wollen ihnen vor allem unsere Liebe schenken und unsere Werte mitgeben. Doch was tun, wenn Situationen plötzlich entgleiten? Wir als Eltern den Überblick verlieren, vielleicht sogar die Welt nicht mehr versteht? Wenn Unsicherheiten und Entfremdung Einzug halten?

Manche Mütter und Väter kennen das:

  • Sie verstehen das Verhalten des Kindes und die aktuelle Entwicklung nicht
  • Das Kind lässt sich nichts mehr sagen, ist unerreichbar
  • Sie haben Schuldgefühle gegenüber dem Kind
  • Es steht etwas zwischen Eltern und Kindern, was im Moment nicht zu lösen ist
  • Sie sind unsicher, was das Richtige für das Kind ist
  • Sie können sich nicht (mehr) durchsetzen, Regeln werden ignoriert
  • Trennungsthemen belasten das Kind
  • Das Kind manipuliert die Eltern
  • Man weiß nicht, welche Entscheidung man für das Kind treffen soll
  • Es gibt ständige Streits und Konflikte oder Missverständnisse

Für diese und andere Schwierigkeiten und Sorgen, stellt die psychogenetische Kinder-Potential-Analyse eine wertvolle, zuverlässige und schnelle Hilfe dar, um die tiefen Ursachen und Gründe aufzudecken und neue Handlungsmöglichkeiten den Eltern aufzuzeigen.

Denn das Kind verhält sich „aus gutem Grund“ so, wie es sich verhält.

Nicht erben geht nicht! Du musst nicht einmal daran glauben!

Wir erben nicht nur unsere körperlichen, sichtbaren Erbanlagen, z.B. unsere Hautfarbe, Körperbau oder Körpergröße. Vielmehr werden „unsichtbare“ emotionale und mentale Gene weitervererbt, unsere „emotionale DNA“. Bei diesen vererbten Anlagen handelt es sich um Informationen, die sich aus Gefühlen, Gefühlsketten, Überzeugungen, Glaubenssätzen, Ängsten, Blockaden, Gedanken, unverarbeiteten Schicksalen und Erfahrungen aller Art zusammensetzen. Sie sind wie auf einer Festplatte aus mehreren Generationen angesammelt und (unbewusst) gespeichert. Sie werden mit der Zeugung an ein Kind weitergegeben.

Bei unseren Kindern zeigen sich diese Veranlagungen dann zum Beispiel in ihren Launen oder sogar Ausbrüchen, in Eigenheiten und Ticks, in Zurückgezogenheit, Lernschwächen oder Entwicklungsstörungen. Wenn Eltern beginnen, dieser Vererbungslogik ins Auge zu sehen, kann das „Rätselraten“ in der Erziehung aufhören!

Die psychogenetische Analyse ermöglicht es, sehr genau herauszufiltern, was ein Kind an emotionalen Erbinformationen in sich trägt, die es für sich selbst oder die Eltern schwierig machen. Die Analyse deckt auf, wie das Kind unbewusst in der „Vererbung“ wirklich aufgestellt ist. Dies ist der Schlüssel, um ein Erziehungsproblem an seiner Wurzel anzugehen. Außerhalb von Interpretationen und „Vermutungen“.

Das zeigt dieses Beispiel einer Mutter:

„Als alleinerziehende Mutter hatte ich große Schwierigkeiten mit meiner 9-jährigen Tochter. Ich fühlte mich gegen ihre Machtspielchen ohnmächtig und schämte mich auch dafür. Durch die psychogenetische Analyse erfuhr ich, dass der kulturelle Hintergrund meiner Tochter, die zur Hälfte indisch ist, tiefe Auswirkungen auf Sie hat. Dass ich diese Prägung durch diese fremde emotionale Kultur völlig unterschätzt und außer Acht gelassen hatte. Ich habe gelernt, dass ich nicht von mir auf mein Kind schließen kann. Es hat eine ganz andere Persönlichkeit als ich. Und ich hatte Ihr mit meinen bisherigen „Methoden“ und Erziehungsideen gar nicht das gegeben, was Sie eigentlich von mir brauchte.“

Den richtigen Erziehungsweg finden

Jeder Elternteil hat seine persönlichen Prägungen. Auf dieser Basis treffen wir Entscheidungen in der Erziehung. Auch wenn Eltern die besten Absichten haben, kann es dazu kommen, dass diese fehlgeleitet oder sogar völlig „falsch“ von Kindern verarbeitet werden:

„Da ich selbst in meiner Kindheit wenig Liebe und Wertschätzung erfahren habe, wollte ich dies bei meinen Kindern anders machen. Als mein erster Sohn zur Welt kam, beschloss ich ihn mit Liebe zu überschütten. Auch meinen zweiten Sohn habe ich förmlich angehimmelt. Diese Art der Erziehung gepaart mit Inkonsequenz, was Regeln anbetrifft, führte dazu, dass meine Söhne zu Prinzen aufwuchsen. Ich konnte herausfinden, was die Kinder innerhalb meiner Erziehung brauchen, um mich als ihre Mutter zu akzeptieren. Und wie ich mit ihnen umgehen muss, damit sie sich an meine Regeln halten.“

Eltern erhalten durch die Analyse sofort praktische Werkzeuge und Empfehlungen, die sie anwenden können. Sie bekommen Hintergrundwissen und tiefes Verständnis für ihr Kind. Und einen detaillierten Plan für die nächsten Jahre der Erziehung woran sie sich langfristig orientieren und darauf zurückgreifen können.

Es wird möglich, neue Handlungskompetenzen zu entwickeln, die Entlastung bringen und Eltern sicherer machen. Das Familienleben kann wieder mehr in Leichtigkeit, Freude, liebevolles und achtsames Miteinander kommen. Es ist möglich, negative Entwicklungen und Strömungen aufzuhalten und in konstruktive Bahnen zu lenken. Eltern können in Gelassenheit, Souveränität und Einklang mit dem eigenen Erziehungsstil finden.

Wie in diesem Praxisbeispiel:

Ein kleines Mädchen entwickelte seit seinem 3. Lebensjahr eine Abneigung und einhergehende Aggression der Mutter gegenüber, wenn diese nicht das tat, was das Kind wollte. Ihr Verhalten steigerte sich derart, dass Sie völlig „ausrastete“ zuhause. Auch in der Öffentlichkeit schlug Sie die Mutter, beleidigte Sie und spuckte Sie an. Die Mutter war völlig verzweifelt, überfordert, verletzt und hilflos. Zudem stand sie alleine da, da ihr Mann und die Familie Sie einfach als inkompetent bewerteten. Mit der Analyse stellten sich die tieferen, familiären Fakten dar. Sie konnte sich damit neu als Mutter positionieren und das Kind mit neuen „Erziehungswerkzeugen“ abholen und das Verhalten erfolgreich regulieren.

Die psychogenetische Analyse schaut über akute und „tagesaktuelle“ Schwierigkeiten und Fragestellungen hinaus. Welche Entwicklungen sind wahrscheinlich, welche Tendenzen hat das Kind? Beispielsweise wenn es um die Schullaufbahn oder Berufsneigung zeigen. Wo werden die Potentiale und Neigungen des Kindes optimal gefördert und gefordert, ohne dabei zu überfordern?

Unser 15-jähriger Sohn war voll pubertär und sehr „flatterhaft“ und ziellos. Er hätte nach der 10. Klasse eine Ausbildung zu einem „einfachen“ Beruf beginnen können -eine unkomplizierte und schnelle Lösung. Durch die Analyse erkannten wir jedoch, dass dies nicht wirklich seinem Potential entsprach. Er wäre damit weit unter seinen Möglichkeiten geblieben, auch für spätere Berufswege.“

Wenn Du weißt, was Du und Deine Vorfahren Deinem Kind an emotionalem und mentalem Erbgut und Veranlagungen mitgegeben haben, kannst Du den Lebenslauf Deines Kindes/Deiner Kinder und Deine Erziehung optimieren und positiv verändern. Ich helfe Dir, den psychogenetischen Schlüssel Deines Kindes zu finden.

 

Das haben Eltern von der psychogenetischen Analyse:
  • Klare und nachvollziehbare Einblicke in die emotionalen Erbanlagen des Kindes
  • Du kannst Dein Kind liebevoll abholen und sicher begleiten
  • Du verstehst, warum sich Dein Kind so verhält, wie es sich verhält
  • Eltern und Kind können sich wieder näherkommen, Probleme verlieren ihre Macht
  • Einengende Symbiosen werden gelöst
  • Du kannst die Zukunft Deines Kindes frei machen von negativen Tendenzen und Verstrickungen („Schicksalslöschung“)
  • Du erhältst neue Impulse, kannst neue Werte und Traditionen entwickeln
  • Du kannst Lösungen erkennen, die vorher unmöglich schienen
  • Du kannst Dich als Mutter oder Vater sicherer fühlen und Deine Kompetenzen als Elternteil stärken
  • Du kannst Deinem Kind die unbewusste „Aufgabe“ zwischen Vater und Mutter nehmen, die es vielleicht stellvertretend übernimmt
  • Du kannst auch den anderen Elternteil besser verstehen lernen und ggfls. nicht mehr auf das Kind projizieren
  • Du bekommst einen genauen Plan, an dem Du Dich im Laufe der Erziehungsjahre orientieren kannst

 

Ich freue mich, Müttern und Vätern, Elternpaaren, Alleinerziehenden, Adoptiveltern und Stiefeltern auf ihrem Erziehungsweg zur Seite stehen zu können. Und zur elementaren Erleichterung im Familienleben beitragen zu dürfen, mit Hilfe der Kinder-Potential-Analyse.

Alle meine Beratungen sind persönlich wie auch digital möglich. Ein Infogespräch für interessierte Eltern, zur Klärung individueller Fragen zur Analyse, kann über meine Homepage vereinbart werden.

Alle Gespräche sowie Analysen werden als Mitschnitt zur Verfügung gestellt. So können sie zur wertvollen Nachbereitung und Vertiefung genutzt werden.

DEN RICHTIGEN PARTNER FINDEN

Eine erfüllte Partnerschaft leben, dem Liebes- und Lebenspartner begegnen und eine Beziehung in Ebenbürtigkeit zu führen – es gibt Wenige, die sich das nicht wünschen.

Doch was haben Deine emotionalen und mentalen Erbanlagen damit zu tun?

Die Dir noch nicht einmal bewusst sind?

Und wer oder was ist es genau,  das dies verhindert, was Du ersehnst?

Eine wirkliche Partnerschaft, die Deinem Leben beiträgt ist ein großes Lebensgeschenk und ein Urbedürfnis des Menschen. Sie basiert auf gegenseitiger tiefer Annahme und Wertschätzung, dem Teilen von gemeinsamen Werten und Verbindlichkeit.

Dass die Partner aufrichtig zueinanderstehen und hintereinanderstehen.

So eine Beziehung ist für Viele leider nur ein schöner Traum, weil die derzeitige Realität vielleicht eher so aussieht:

 

*             Du erlebst immer wieder Enttäuschungen in der Liebe oder nur unverbindliche Kontakte

*             Du unternimmst Einiges, um potentielle Partner kennenzulernen, aber der/die Richtige ist einfach nie dabei

*             Du bist unglücklich verliebt in Jemanden, der sich nicht für Dich interessiert oder vergeben ist

*             Du landest immer bei den „falschen“ Typen, die Dir nicht guttun und Dich nicht glücklich machen

*             Du hast Dich aus lauter Frustration mit Deinem Single-Leben abgefunden

*             Die Partnersuche kostet Dich Kraft, Zeit und Lebensqualität

*             Du hast nicht den Mut, Dich von einem Partner zu lösen, der Dich nicht glücklich macht

*             Du kannst die Hoffnung auf jemand Bestimmten nicht loslassen, und bist unfrei, neue Wege zu gehen

*             Du denkst, Du hast Deinen Partner verloren und dass es Niemand anderen mehr für Dich geben kann

*             Du bist ratlos, was Du unternehmen könntest, um Deinen passenden Partner zu finden

*             Du hattest nur schmerzhafte, enttäuschende Beziehungserfahrungen und „keine Lust mehr“

 

Der Schlüssel liegt in den Genen – Nicht erben geht eben nicht!

Denn wir erben nicht nur solche Gene, die unsere Körpermerkmale festlegen, z.B. die Haarfarbe, Augenfarbe oder die Statur. Ebenso gehen emotionale und mentale DNA-Informationen von Generation zu Generation über.

Deine Beziehungen und Wahlen in der Partnersuche und Partnerschaft werden unbewusst davon gesteuert, ob Du willst oder nicht.

Denn diese Verstrickungen und Zusammenhänge sind Dir im Moment noch vollkommen unbewusst. Hierbei handelt es sich um Informationen Deiner Eltern und Vorfahren, sowie des Familienkollektivs. Das können zum Beispiel Überzeugungen, Glaubenssätze, Mangelthemen, Verluste, Schicksalsschläge, unverarbeitete Krisen, Fixierungen, Bewertungen sein, die sich alle um das Thema Partnerschaft, Familie, Beziehungen handeln.

Die psychogenetische Analyse ist deshalb ein tiefgreifender und einzigartiger Schlüssel, um herauszufinden, welche Informationen auf Deiner „Beziehungs-Festplatte“ derzeit gespeichert und programmiert sind.

Dieses emotionale Erbgut hat massiven Einfluss auf Dein Beziehungsglück – bzw. Dein Beziehungsunglück. Es hat massiven Einfluss auf Deinen Selbstwert in Partnerschaften, der eine ganz zentrale und wichtige Rolle spielt. Es beeinflusst Deine Außenwirkung und was Du unbewusst an potentielle Partner „aussendest“, ohne dies überhaupt zu bemerken, wie diese Klientin:

„Ich hatte mit Anfang 30 das Problem, dass Männer mich nie angesprochen haben. Dabei war ich attraktiv, humorvoll, interessiert, offen, herzlich und auf der aktiven Suche nach einer festen, verbindlichen Partnerschaft. Die psychogenetische Analyse brachte ans Tageslicht, dass ich unbewusst ausstrahlte „Ich bin versorgt“, weil ich aus einer Familie stammte, die mich materiell gut versorgt hatte. Für die Männerwelt kam dies aber unbewusst einem „Ich brauche keinen Mann“ gleich, was letztlich einfach ein großes Missverständnis war, was ich zum Glück durch diese Arbeit lösen und entkräften konnte.“

In der psychogenetischen Analyse liegt deshalb ein das Potential für positive und nachhaltige Veränderung:

Du kannst erfahren, warum Dein Beziehungsleben oder Single-Dasein so ist, wie es ist. Und welche geerbten Informationen Dich daran hindern, ein glückliches Beziehungsleben zu führen.

Vor allen Dingen, was Du in Dir verändern und neu aufstellen kannst, um frei zu sein für liebevolle, stimmige Beziehungen. Für Beziehungen, die getragen sind von Zugewandtheit, Eindeutigkeit, Zärtlichkeit, Klarheit, Treue, Wahrhaftigkeit und Annahme sowie einer aufrichtigen Begegnung auf Augenhöhe.

Denn so eine Liebesbeziehung bringt Erfüllung, lässt Dich ankommen, gibt Dir Geborgenheit und das gute Gefühl, dass Du Dich fallen lassen kannst.

Rosarote Brille – Leb wohl!

Die Analyse hilft dabei, eine bestehende Partnerschaft genau zu betrachten, außerhalb von Illusionen, „Schönreden“ und (falschen) Hoffnungen, die am Ende in Frustrationen und Schmerz enden können.

Ein stabiler und fundierter Selbstwert ist deshalb essentiell als Basis einer Partnerschaft. Doch gerade innerhalb von Beziehungsgefügen kann es schnell passieren, dass man sich selbst verliert oder in eine Fixierung -über viele Jahre und sogar über die Ferne- gerät.

Ja, dass man seine Werte und Bedürfnisse verlässt oder sogar verneint, sich verleugnet, um eine scheinbare Harmonie aufrecht zu erhalten. So erging es auch einer meiner Klientinnen:

„Mehr als 10 Jahre war ich in einer Beziehung gefangen. Ich war wie verzaubert, hielt mich an den wenigen schönen Momenten fest und an unserer scheinbar unvergleichlichen Intimität. Er ließ mich ständig warten, sagte Verabredungen kurzfristig ab. Ich machte die Augen zu und wurde immer leiser, ohne noch irgendetwas von ihm zu verlangen. Später wurde mir auch klar, dass er mich immer wieder betrogen hatte. Auf meine Fragen, was er für Pläne mit mir hat, bekam ich keine Antwort. Ich hatte mich völlig verloren und war nur noch auf ihn fixiert und war immer parat für ihn. Mit Hilfe der psychogenetischen Analyse konnte ich mich endlich selber wiederfinden und meine Stärke und meinen Selbstwert. Und ich konnte mich endlich konsequent von ihm lösen. Heute lebe ich mit einem Mann zusammen, der völlig anders mit mir umgeht, weil ich von Anfang an ehrlich geschaut habe, wie er mit mir umgeht. Ich spüre, dass ich diesem Mann wirklich wichtig bin und er mich unterstützt. Das ist völlig neu für mich.“

Auch das andere Extrem, eine sehr lange Zeit des Alleinseins, oder sogar eine „Beziehungs-Verneinung“ kann mit dieser Methode beleuchtet werden. Die wahren Ursachen können sich zeigen und in Heilung kommen für einen Neuanfang. Und vielleicht sogar eine unerwartete Wendung, wie bei diesem Praxisbeispiel:

„Ich war schon seit 15 Jahren alleine und „beziehungsentwöhnt“. Ich empfand es von mir selbst nicht als „normal“, mit Mitte 50 gar kein Bedürfnis mehr nach einem Lebens- und Liebespartner zu haben. Doch ich hatte mich selbst mehr oder weniger zu einem „Neutrum“ gemacht. Aber ich wollte mich wieder als Frau fühlen und auch wieder für Männer öffnen. Während der Arbeit offenbarten sich viele alte und nicht bewältigte Verletzungen aus früheren, sehr traumatisierenden Beziehungen mit Männern. Ich konnte auf einmal verstehen, warum ich „keine Lust mehr“ auf Männer hatte. Ich erkannte aber auch, dass ich es wert bin, geliebt zu werden und wie schade es für mich im Grunde ist, keine persönliche Liebe mit einem Mann zu erfahren. Derzeit habe ich einen zarten (für mich sensationellen) Kontakt mit einem sehr netten Herrn, der selbst ein bewusster Mensch ist und mit dem ich sehr gute und offene Gespräche führen kann.“

 

Also was hast Du von der Analyse bzw. Prozessarbeit:

*             Du gehst gelassen in neue Begegnungen und nimmst Dir Zeit, Dein Gegenüber wirklich kennen zu lernen

*             Du kannst Dich neu als Frau/Mann positionieren und präsentieren

*             Du stehst in Bezug zu Deiner Selbstliebe und Selbstwertschätzung

*             Du weißt, was Du willst und brauchst (und was nicht)

*             Du kannst in Stimmigkeit alleine sein, ohne einen Partner zu „brauchen“ und machst keine Kompromisse mehr

*             Du kannst alte Beziehungen und bislang unbeachtete Beziehungsmuster loslassen, die Dich nicht erfüllen

*             Du kommst aus dem ewigen „Suchen und Probieren“ heraus

*             Du wirst integer, ausstrahlungsstark, charismatischer, eindeutiger

*             Du bist für einen wohltuenden Seelenpartner, der mit Dir gemeinsam wachsen möchte, attraktiv und erkennbar

*             Du bist ausgerichtet und nicht mehr manipulierbar

*             Du bist frei von Abhängigkeiten, Misserfolgen und ungestillter Sehnsucht

*             Blockaden, Verhinderungen, Verneinungen zum Thema Beziehung sind erkannt und gebannt

*             Du hast kein Problem mehr damit „Nein“ zu sagen – oder „JA“

*             Du bist frei in der Gestaltung Deiner Zeit, weil Du Dir selbst wieder wichtig bist

 

Die psychogenetische Analyse deckt vererbte mentale und geheime Einflüsse auf, die Dein gewünschtes Beziehungsleben verhindern oder sabotieren. Sie räumt gründlich in Dir, damit Du kraftvoll in Deinen Selbstwert und in eine bereichernde Partnerschaft wachsen kannst.

Es ist wie ein Neuanfang. Denn Du kannst an Bewusstsein, Attraktivität, Ausstrahlung gewinnen und endlich erblühen: Mit Deiner neuen Energie den Mann für Dein Leben treffen.

Die Beratungen sind persönlich wie auch digital in meiner Praxis möglich.

Wenn Du noch weitere Informationen wünschst, so findest Du auf meiner Homepage entsprechende Erklärungen. Bist Du unsicher oder möchtest für Dich einiges Vorab klären, besteht auch die Möglichkeit eines 30-minütigen Orientierungsgespräches, was Du über meine Seite buchen kannst. So lernst Du mich kennen und bekommst alle Infos, die Dir noch fehlen.

Gespräche und die Analysen werden generell als Mitschnitt zur Verfügung gestellt. Sie sind zur Nachbereitung und Vertiefung gedacht und können für weitere Schritte dienlich sein.

Mein Ahn, der wirft mich aus der Bahn

Die Psychogenetik ermöglicht es, belastendes Erbgut an Ahnen zurückzugeben

 

Ein Großvater, der im zweiten Weltkrieg Gräueltaten auf sein Gewissen geladen hat. Und sich danach in Schweigen hüllt. Sabine Bodes Bücher über Kriegskinder und Kriegsenkel haben die Gesellschaft dafür sensibilisiert, dass zwischen den Generationen weitaus mehr als Gene vererbt werden.

Überzeugungen, Botschaften und Erfahrungen pflanzen sich meiner Erfahrung aus den letzten 25 Jahren als Psychogenetische Beraterin nach, ebenfalls fort. Und sie erklären, weshalb manche Menschen in ihrem Leben fortwährend an Beziehungslosigkeit leiden – oder immer wieder in Situationen geraten, in denen sie sich handlungsunfähig fühlen. Zwei Beispiele für Anliegen, mit denen Menschen mich in meiner Praxis aufsuchen. Meine gezielte Prozessarbeit ermöglicht es in kurzer Zeit -oft genügen 3 x 2 Tage- die den Symptomen zugrundeliegende psychogenetische Strukturen aufzudecken und so einen nachhaltigen Selbstheilungsprozess in Gang zu setzen.

Auch wenn hierzulande nach wie vor ein streng naturwissenschaftliches Weltbild vorherrscht, das Phänomene nur dann für seriös und gültig erklärt, sofern sie sich in kausal nachvollziehbare Atome zerlegen lassen, spricht der Erfolg von aufgeschlosseneren Behandlungsansätzen eine deutliche Sprache: Im benachbarten Frankreich erweist sich die von der Psychologieprofessorin Anne A. Schützenberger entwickelte Psychogenealogie bereits seit Jahrzehnten als erfolgreich im Behandeln unerklärlicher, behandlungsresistenter psychosomatischer Symptome.

Ein kollektives Unbewusstes, das Menschen miteinander verbindet

Wird das Symptom oder Lebensproblem in Bezug gesetzt zur Ahnenlinie, ergeben sich häufig verblüffende Parallelen – so konnte Schützenberger nachweisen, dass Krebserkrankungen häufig in einem Alter auftreten, in dem ein Ahne gestorben ist. Als habe C. G. Jung recht gehabt mit seiner bis heute wissenschaftlich nicht nachweisbaren Annahme eines kollektiven Unbewussten, das Menschen miteinander verbindet.

Ich habe in meiner langjährigen Beratungspraxis die Erfahrung gemacht, dass ein Einbeziehen von zwei weiteren feinstofflichen Körpern, die nach meinem Ansatz zusammen mit dem physischen Körper und der Seele das Bewusstsein ausmachen, der Behandlung verblüffende Perspektiven eröffnet.

Dass Menschen häufig Geschichten, Schicksale und Dramen ausbaden, die nicht „ihre eigenen“ sind, hängt mit dem Emotionalkörper und dem Mentalkörper zusammen. Hier setzen sich unverdaute Familienereignisse fest und beeinflussen auf unbewusste Weise, wie wir die Welt erleben.

Während Schützenberger auf eine umfangreiche Sammlung von Familiendaten setzt und Sigmund Freud in der Traumanalyse einen Zugang zum Unterbewussten therapeutisch nutzbar zu machen versucht, habe ich eine intuitive Methode entwickelt, die über die Betrachtungsgrenzen anderer Verfahren, wie den systemischen Ansätzen, hinausreicht.

Das eigentliche Wesen der Problematik kann sich offenbaren

In der Sitzung fühle ich mich über die Wahrnehmung der jeweiligen Emotional- und Mentalkörper in die Innenwelt der Familienpositionen ein. Dies kann entweder im Sinne einer umfassenden Prozessarbeit geschehen, die auf eine Integration der Gesamtpersönlichkeit abzielt, oder als Beratung, die die in den beiden nicht sichtbaren Körpern verborgenen Ursachen einer spezifischen Erkrankung wie beispielsweise „Sucht“ oder „Depression“ aufdeckt, oder auch Einzelaspekte des Lebens wie die Partnerschaft, Beziehungen zu den eigenen Kindern, Gründe für Geldprobleme oder Kinderlosigkeit erforscht. Im Zuge der Identifikation mit den beiden feinstofflichen Körpern offenbart sich der eigentliche Kern der Problematik.

Dazu habe ich über die Jahre eine Technik entwickelt, um etwas zu kultivieren, was ich das „neutrale Bewusstsein“ nenne. Dadurch gelange ich an Informationen aus dem Familiensystem, die eine Einordnung des Klientenerlebens ermöglichen: Inwieweit wurden Schuld- und Schamgefühle von den Eltern übernommen? Wie tragen die Familienmitglieder jeweils zur energetischen Familiendynamik bei? Welches Familienthema strebt noch nach Erlösung, um den Klienten in ein selbstverantwortliches Leben zu entlassen, indem er seine Kompetenz als Erwachsener zur Richtschnur seines Handelns macht?

Erstbesichtigung des Urhauses, das unsere Seele bewohnt

Das Vorgehen ist vergleichbar mit der Erstbesichtigung des Urhauses, das unsere Seele bewohnt. Im Yoga und in der ayurvedischen Heilkunst gilt es als eine Selbstverständlichkeit, dass der Mensch neben dem physischen Körper über weitere „Hüllen“ verfügt, die sich in der Behandlung gezielt ansprechen lassen. Dieses fernöstliche Wissen geht immer häufiger mit der westlichen Medizin eine Verbindung ein, wie etwa der Aufstieg der Achtsamkeit zur gemeinhin akzeptierten Basis eines gesunden, zufriedenen Lebens zeigt.

Der psychogenetische Ansatz macht diese Erkenntnisse für eine Behandlungsform fruchtbar, die inzwischen vielen Menschen Heilung gebracht hat: Was im Moment der Zeugung übertragen wurde, das unausgesprochene Erbgut des Vaters, der Mutter sowie der gesamten kollektiven Familie kann gezielt in den Dienst der Aktivierung eines ganzheitlichen Selbstheilungsprozesses gestellt werden.

Dafür sorgt ein umfassendes „Lebensbuch“, das jeder Klient im Laufe des Psychogenetischen Prozesses anlegt. Hier werden aussagekräftige und detaillierte Informationen transkribiert, die während der Identifikation in den Sitzungen ans Tageslicht getreten sind. Eine intensive Auseinandersetzung mit diesem Material über mehrere Wochen, zu der ich meine Klienten anleite, sorgt dafür, dass die Verbindungen zu den eigenen Beschwerden deutlich werden und zuvor unbewusste Strukturen zunächst separiert werden können. Rasch stellt sich in der Regel ein Gefühl dafür ein, warum man „nicht anders konnte“ und wie plötzlich alles zusammen gesehen einen Sinn ergibt.

Gesundung auf allen Ebenen

Ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass das Potenzial der belasteten Herkunft erkannt werden und das Wertesystem der Klienten gesunden kann, wenn Ungleichgewichte zwischen der Seele und den beiden Energiekörpern wieder ins Lot gebracht werden, indem der Klient das nun bewusstgemachte psychogenetische Erbgut an das Familienkollektiv zurückgibt. Und aus der Gefangenschaft von Rollen ausbricht, die ihn so lange begleitet und eingeschränkt haben.

In einer abschließenden Phase des begleiteten Selbstheilungsprozesses kommt es zur Integration der Erkenntnisse. Durch Meditationen wird zusätzlich das Unterbewusste der Klienten mit einbezogen. „Ist der Dämon erkannt, ist er gebannt“, so meine Erfahrung. Nach diesem letzten Schritt der Behandlung kann endlich das geerntet werden, was die Menschen so lange ausgesät haben. Die individuelle Seelenkraft, in der für alle Lebensanliegen das Potenzial zur Selbstheilung und zur Potenzialverwirklichung steckt, ist wieder im Fluss. Und der Mensch bereit, ein Leben in Selbstmacht und wahrem Selbstbewusstsein zu führen.

Singlefrust enterben mit Psychogenetischer Heilung

 

Jeder Mensch trägt psychogenetische Strukturen in sich, die aus unserer Herkunftsfamilie resultieren und uns bisweilen lebenslang -ob wir dies nun bewusst wahrnehmen oder nicht- unterschwellig beeinflussen, insbesondere im zwischenmenschlichen Bereich der Beziehungen. Es lohnt sich also, einen genaueren Blick auf die Psychogenetik und Ihr Heilungspotential zu werfen.

Die Temperaturen steigen, der Frühling ist die ideale Jahreszeit, um sich zu verlieben. Viele Menschen träumen davon, in einer glücklichen Partnerschaft zu leben. Und doch ist dieses Glück nur wenigen beschieden, denn die Anzahl von Singlehaushalten steigt kontinuierlich: In Deutschland lebt bereits jeder fünfte alleine, damit ist der Singlehaushalt der häufigste Haushaltstyp des Landes. Was aber hindert Singles daran, den passenden Partner zu finden, vor allem, wenn man die heutigen mannigfaltigen Möglichkeiten der Partnersuche bedenkt?

Das Beispiel Matthias

Matthias ist 54 Jahre alt und verzweifelt, als zum wiederholten Male eine Beziehung scheitert, ohne dass er sich erklären kann, warum, und sucht mich deshalb auf. Ich arbeite seit über fünfzwanzig Jahren in meiner Praxis mit der von mir entwickelten Methode, um die unbewussten psychogenetischen Strukturen meiner Klienten aufzudecken. Das, was uns -vereinfacht gesagt- an Glaubenssätzen vererbt wurde, ist meiner Meinung nach in der Regel die Wurzel des Übels, wenn wir ein klares Ziel ansteuern und uns auf dem Weg dorthin immer wieder selbst sabotieren oder schlicht einfach nicht zum gewünschten Erfolg kommen. Auch Matthias litt unter solchen „ererbten“, unbewussten Verhinderungen, seitens seiner Mutter, wie sich herausstellen sollte.

Ich gehe in meiner Arbeit davon aus, dass der Mensch neben seinem physischen Körper auch über zwei feinstoffliche, nicht sichtbare Körper verfügt, die ich Mentalkörper und Emotionalkörper nenne. Hier sind Gefühle, Gefühlsketten, Überzeugungen, Glaubenssätze, Ängste, Blockaden und Gedanken aller Art wie auf einer Festplatte abgelegt und gespeichert, wobei nur ein Bruchteil davon für das Bewusstsein Klienten zugänglich ist. Diese hinterlegten Informationen werden, wenn sie unerlöst bleiben -vergleichbar mit der DNA unserer Gene- über die Generationen weitergegeben. Wir erben also nicht nur unsere Augenfarbe oder bestimmte Begabungen, sondern ebenso negative Überzeugungen, Lebensängste sowie Verhaltensmuster, die uns im Leben womöglich behindern.

Unbewusste Muster aufdecken

Tückisch daran ist, dass all dies unbewusst geschieht. Aus scheinbar unerfindlichen Gründen scheitern Beziehungen immer wieder am selben Punkt, weil man immer wieder denselben Partnertyp anzieht oder es erst gar nicht schafft, verbindliche Partnerschaften aufzubauen. Häufig wiederholen sich wie durch eine „unsichtbare Lenkung“ Beziehungsmuster innerhalb einer Familie, sodass beispielsweise Frauen am Ende alleinerziehend dastehen oder Männer sich ausgenutzt fühlen, weil Frauen nur ihr Geld und Absicherung wollen. Hier setzt die Psychogenetik mittels einer tiefen Einfühlungsmethode an, die eine Identifikation mit dem Mental- und Emotionalkörper des Klienten ermöglicht. Die unbewussten Informationen, die den Klienten in eine Verhinderung oder Blockade bringen, können „ausgesprochen“ und ins Bewusstsein geholt werden.

Auch bei Matthias brachte diese Aufdeckungsarbeit den Durchbruch. Als er die Beratung aufsucht, verbinde ich mich in einer Sitzung mental mit seiner Identität und stehe geistig vor seiner Mutter. Ich nehme stellvertretend die Informationen in den Energiekörpern des Klienten wahr und artikuliere diese:

Ich stehe vor meiner Mutter. Ich war schon sehr früh der Überzeugung: Du gibst mir nichts. Und ich habe eine generelle Überzeugung in mir, nämlich: Eine Frau kann einem Mann nichts geben. Eine Frau will einem Mann nichts geben, oder eine Frau gibt einem Mann einfach nichts. Und ich sage das in gewisser Weise generalisierend, weil ich mich davor schützen möchte, in das Bewusstsein zu treten ‘Es wäre schön, wenn eine Frau mir etwas gibt’, und mit diesem Wunsch unerfüllt zu bleiben. Ich bin traurig, weil ich gar nicht weiß, wie lange es her ist, dass Männer in unserer Familie von Frauen erfüllt wurden, und ich werde wohl auch in den sauren Apfel beißen müssen, von einer Frau niemals erfüllt zu werden.“

Durch die Erfahrungen mit seiner Mutter ist Matthias überzeugt davon, dass Sie -und alle anderen Frauen- ihm nichts geben können oder wollen. Geben im Sinne von Erfüllung und Bereicherung, von tiefen Gefühlen und essentiellem, menschlichen Austausch von Werten, wie Zärtlichkeit, Geborgenheit, Vertrauen, Zuverlässigkeit, Fürsorge oder Wärme. Diese generalisierte Überzeugung veranlasst ihn sogar dazu, von vorne herein seinen tiefen Wunsch, von einer Frau erfüllt zu werden, mit der Resignationshaltung „Frauen geben mir nichts“, im Keim zu ersticken. Unbewusst „schützt“ er sich mit dieser Überzeugung vor Frauen, weil er durch seine psychogenetische Programmierung automatisch erwartet, dass diese ihm am Ende doch nichts geben und ihn damit enttäuschen. Matthias trägt ein eingebautes Implantat in sich, was im radikalen Ausschlussverfahren Frauen generalisiert und „abstempelt“, aus Angst, wieder die Erfahrung machen zu müssen, von einer Frau unerfüllt zu bleiben. So kommt er seinem eigentlichen seelischen Wunsch, als Mann tiefe Erfüllung durch eine Frau zu erfahren, kein Stück näher:

Ich stehe wieder vor meiner Mutter. Durch dieses Gefühl ‘Du gibst mir nichts’, und das Generalisieren ‘Frauen geben nichts’, was ja eigentlich eine Schutzmaßnahme ist, um nicht in den Wunsch zu kommen ‘Es wäre schön, eine Frau gibt mir etwas’, und dann enttäuscht zu werden, hast du mir die Erfüllung als Mann versagt. Ich habe mir auch selbst dadurch versagt, von einer Frau erfüllt zu werden, weil ich durch dich niemals erfüllt wurde. Als ich geboren wurde, war ich ein leeres Gefäß, das meine Mutter hätte füllen können, aber sie hat es leer gelassen. Ich fühle mich wie ein leeres Gefäß und gleichzeitig habe ich mir die Erfüllung abgeschminkt. Die Erfüllung, von einer Frau geliebt zu werden, weil Frauen einem nichts geben. Diese Generalisierung schützt mich vor Enttäuschungen. Aber diese Generalisierung macht mich auch einsam.“

Durchbruch durch Neuprogrammierung

Der wesentliche Vorteil, und der Schlüssel zum Erfolg, bei der Analyse und Bearbeitung von hartnäckigen Lebensblockaden mit Hilfe der Psychogenetik ist der, dass man die unbewussten, vorher nicht greifbaren oder erklärbaren Zusammenhänge aus den Energiekörpern des Klienten bewusst, zugänglich und erkennbar macht. Im Beispiel von Matthias zeigt sich sehr deutlich, dass er zwar im Bewusstsein eine erfüllende Beziehung anstrebt. Aber der eigentliche Grund und Anlass für seine Verhinderung wird erst durch die Identifikation mit seinen Energiekörpern offenbar.

Auf diese erste Identifikation, die hier nur in Ausschnitten gezeigt wird, folgt eine ausführliche und intensive Reflektionsphase. Diese ermöglicht es dem Klienten, die neuen Erkenntnisse und Einsichten in seinem Bewusstsein fest zu integrieren. Er kann das neue Bewusstsein als Grundlage für eine “Neuprogrammierung“, frei von den blockierenden Überzeugungen, nutzen. In einem weiteren Schritt entwickele ich eine sogenannte Separation, einen Text, der individuell anhand der gesammelten Informationen ausgearbeitet wird. Durch vielfaches Lesen und Sprechen dieses Textes kann der Klient sich nachhaltig von seinen alten Mustern lösen, um einen neuen Umgang mit Beziehungen in sich zu initiieren und etablieren. Die Selbstbeschränkung aus Angst vor erneuten Enttäuschungen durch Frauen, wurde von Matthias erfolgreich eliminiert und abgelegt. Sie wurde durch eine neue, bewusste, objektive Haltung ersetzt, die es ihm ermöglicht, in eine positive Resonanz gegenüber Frauen zu treten, mit dem Wissen und der inneren Substanz, „Frauen geben mir etwas und Frauen erfüllen mich zutiefst“. Heute lebt der Klient in einer bewussten und tiefen Beziehung, die er mit Hilfe der „Aufdeckungsarbeit“ durch die psychogenetische Beratung und die Neuprogrammierung seines Unterbewusstseins eingehen konnte.

Ziel der Psychogenetischen Beratung ist es stets, den Klienten in Selbstmacht, Freiheit und in Erwachsenenkompetenz zu bringen. Damit wird die Fähigkeit beschrieben, für sich selbst verantwortlich und unabhängig von anderen Einflüssen, in Rückkopplung mit der eigenen Seele, authentische Entscheidungen zu treffen.

Das Beispiel von Matthias macht deutlich, wie unerwartet, subtil und mächtig die psychogenetischen Übertragungen unserer Herkunft unser Leben beeinflussen und stören können. Dies gilt nicht nur für Beziehungen, sondern für alle Bereiche des Lebens, wie beruflichen Misserfolg, Krankheit, Geldmanagement, ungewollte Kinderlosigkeit, usw. Im Grunde kann jedes Lebensdrama, jede Blockierung, jede Problematik im persönlichen, wie beruflichen, im menschlichen, wie im materiellen Bereich anhand meiner Methode an ihrer Wurzel analysiert, untersucht und im Sinne des Klienten korrigiert werden. Denn wir können unser psychogenetisches „Erbe“ sehr wohl erlösen und in fundierte, selbstmächtige Lebenskompetenz umwandeln und müssen nicht einem vermeintlichen Schicksal hilflos erliegen.