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Was ist Psychogenetik?
Was ist mit ihr möglich?








Der Begriff Genetik – oder Vererbungslehre – behandelt die Weitergabe von Erbinformationen. Als klassische Beispiele kann man hier körperliche Merkmale und Erbkrankheiten aufführen:

Das Kind blauäugiger Eltern kann durchaus mit grünen Augen geboren werden, wenn einer oder mehrere Groß- oder Urgroßelternteile grüne Augen hatte. Auch „Erbkrankheiten“, wie Sehschwächen, Kurz- oder Weitsichtigkeit, werden häufig von einer auf die nächste Generation „vererbt“. Auch Talente vererben sich weiter oder Gemütsverfassungen.

Jeder Mensch besitzt  nicht nur einen physischen Körper, sondern auch menschliche Energiekörper. So gibt es einen mentalen, wie emotionalen Energiekörper, der, Zeit unseres irdischen Lebens, direkt in bewusster oder unbewusster Verbindung mit der Lebensgeschichte eines Menschen steht und seinen Erfahrungen, die durch die geerbte emotionale DNA massiven Einfluss haben.


Emotionale- und Mentale Genetik

Neben dem bekannte sichtbaren, genetischen Erbgut existiert  das sogenannte unsichtbare „emotionale und mentale“ Erbgut. Dieses emotionale und mentale Erbgut setzt sich aus den kollektiven Erfahrungen der einzelnen Familienmitglieder „Herkunftsfamilie“ (Eltern, Großeltern, Urgroßeltern etc.) zusammen und besteht aus den gespeicherten Erfahrungen, Überzeugungen, Schicksalen, Blockaden und Gefühlsketten dieser Menschen. Diese bilden die Veranlagungen in den einzelnen Lebensbereichen wie Beziehungen, Familie, Elternschaft, Berufung u.v.m.

Diese mentalen und emotionalen Informationen sind in den jeweiligen Mental- und Emotionalkörpern unserer Vorfahren, bzw. im kollektiven Energiekörper des Familienkollektivs, zu finden.

Bleiben in diesen drei Energiekörpern (Mental- Emotional- und Kollektivkörpern) o. g. Erbgutinformationen unentdeckt, bzw. ohne Verarbeitung und Veränderung auf der Bewusstseinsebene unerlöst, so werden die gespeicherten Emotionen und Gedanken an das geknüpfte Lebensverhalten nachfolgender Generationen übertragen.

Die Psychogenetik, ein „unsichtbarer“ Prozess, der nicht nur von Eltern auf Kinder, sondern auch von früheren Generationen übertragen, und ohne Zensur oder Wahlmöglichkeit, vom nachfolgenden oder übernächsten Familienmitglied aufgenommen wird. So wenig, wie Du Dir die blauen Augen aussuchen kannst, statt der grünen, so wenig kannst Du Dir ebensowenig Deine Veranlagungen zu schwierigen Beziehungen oder unglücklichen Familienkonstallationen aussuchen.

Nicht erben geht nicht!

Die Übertragungen des emotionalen, mentalen und kollektiven Erbgutes beeinflussen unbewusst unsere Lebensdynamik und alle unsere Beziehungen.
Das heißt, es gibt neben unserem „freien Willen“ und den Intentionen, mit denen wir unser Leben gestalten, auch den nicht unerheblichen Einfluss unserer Vorfahren, mit deren Emotionen, Erfahrungen, Überzeugungen, unbewussten Botschaften, Aufträgen und Lebensbelastungen, die unseren Alltag mitbestimmen und gestalten.

An dieser Stelle wird es mit Hilfe des psychogenetischen Kernprozesses oder den psychogenetischen Analysen in einzelnen Lebensbereichen möglich, die Enttarnung, Analyse und Auflösung anhaftenden psychogenetischen Erbgutes durchzuführen.

Ziel ist es hier, an den eigenen, unbelasteten Wesenskern zu gelangen und in freie Gestaltungskraft, um in gesunder  Synchronisation des eigenen Emotional- Mentalkörpers zur Lebensausrichtung mit seinen Werten und Wünschen zu stehen. Das reale und bewusste Erfassen der psychogenetischen Zusammenhänge hat hierbei eine große Bedeutung, um mit erhöhtem Bewusstsein und vergrößerter Reflektionskraft sein eigenes Leben verantwortlich und in Selbstmacht, zum besten Wohl, lenken zu können.





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